Thees Uhlmann: Sophia, der Tod und ich. Roman

Ziemlich enttäuschend fand ich den Debütroman von Thees Uhlmann. Das Buch hat mich vollkommen unberührt zurückgelassen. Auf der Verlagsseite wie auch im Internet wimmelt es nur so von positiven Kritiken bzw. begeisterten Kommentaren zu dem Roman, von denen sich manche in Auswahl auch auf der Buchrückseite finden (siehe unten). Mittlerweile gibt es sogar eine Theaterfassung von der Story, zudem auch noch im Schauspiel Essen, meiner Heimatstadt. Alle scheinen das Buch ganz toll zu finden. Für mich hingegen ist dieses Buch ein weiterer Beleg dafür, dass ´gut gemeint´ meistens ´schlecht gemacht´ bedeutet.

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Sonja Harter: Weißblende. Roman

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Ein Buch von braunen Vaginas, Fahrten ins Blaue, pinken Pillen, weißen Wänden, Alice und Lolita. Interessante Bilder, überwiegend gelungener Sprachgebrauch. Aber bitte, was will uns die Autorin damit sagen?

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Ronja von Rönne: Wir kommen. Roman

Roenne_Wirkommen_05.inddOffizieller Verlagstext/Klappentext:

„Ronja von Rönne wischt das Blau vom Himmel.“ Georg Diez, Der Spiegel

„Maja ist nicht tot. Wenn Maja gestorben wäre, hätte sie mir davor Bescheid gesagt. Solche Dinge haben wir immer abgesprochen.“

Wenn jemand stirbt, zieht man sich schwarze Kleider an und geht zur Beerdigung. Oder man flieht gemeinsam mit seinen drei Beziehungspartnern und einer Schildkröte ans Meer. Nora entscheidet sich für Letzteres. Als ob Polyamorie helfen würde. Als ob Flucht helfen würde. Als ob man den Dämonen der Vergangenheit so einfach entkommt.

„Schnoddrig, überlegen, witzig, respektlos – endlich eine neue Stimme in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur!“ Joachim Lottmann Weiterlesen

Schorsch Kamerun: Die Jugend ist die schönste Zeit des Lebens. Roman

Offizieller Verlagstext/Klappentext:

9783550080883_cover»Anarchy!«, brüllen sie in naiver Begeisterung am Bimmelsdorfer Strand und rennen los. Die Vorgarten-Rasenmäher im Nacken, werden Horsti und seine Clique von Ordnungsmenschen, Altnazis und der bleiernen Zeit nach dem Wirtschaftswunder schikaniert – bis sie lernen, sich zu wehren.
Sie beginnen auszubrechen, dahin, wo es Freiräume gibt. Horsti wird Profi im Überlisten von Cheftypen. Weiterlesen

Mercedes Lauenstein: Nachts

Offizieller Klappentext/Verlagstext

Nacht für Nacht streift eine junge Frau durch die Stadt. Sie sucht nach etwas, doch sie weiß nicht, wonach. Vielleicht, denkt sie, kann sie es hinter den letzten erleuchteten Fenstern finden. Sie klingelt an den Türen. Weiterlesen

Aljoscha Brell: Kress. Roman

Ein Berlin-Roman?


Offizieller Verlagstext/Klappentext:

Die (beträchtlichen!) Leiden des jungen Kress9783550081095_cover

Die Welt ist eine Zumutung, jedenfalls für Kress. Wohin er sieht, Mittelmaß, Dummheit, Ignoranz. Einzig die Universität ist in Grenzen ein erträglicher Ort, dort studiert Kress die Großen, Goethe, Kleist, Kant, eben was im 19. Jahrhundert Rang und Namen hatte. Nach dieser glanzvollen Epoche ging es im Grunde bergab, steil, für Kress bis nach Berlin-Neukölln. Dort lebt er in einer winzigen, unsanierten Hinterhofwohnung und führt bei Ketchuptoast Weiterlesen

Unverlangte Manuskripte

Warum Verlage (k)eine Absage erteilen

An jedem Tag, den Gott werden lässt, werden hunderte und aberhunderte von Manuskripten bzw. Typoskripten voller Hoffnung ihrer Schöpfer und Schöpferinnen auf den Weg geschickt zu den kleinen und großen Verlagen der Literaturlandschaft. Dort sind Praktikanten emsig damit beschäftigt,  Weiterlesen