Der Affe und die Bücher: apebook ist da

Ein alter Schimpanse blickt uns an. Eine Hand hält er sich grüblerisch an den Kopf, während der Ellbogen des anderen Armes auf der Lehne des Sessels ruht, auf dem der Affe sitzt. Vor ihm, auf einem Wohnzimmertisch, liegt ein aufgeschlagenes Buch, dessen Seiten noch unbeschrieben sind. Daneben steht eine kleine hölzerne Tischlampe mit einem Lampenschirm aus grobem Stoff und sorgt für warmes Licht.

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Thees Uhlmann: Sophia, der Tod und ich. Roman

Ziemlich enttäuschend fand ich den Debütroman von Thees Uhlmann. Das Buch hat mich vollkommen unberührt zurückgelassen. Auf der Verlagsseite wie auch im Internet wimmelt es nur so von positiven Kritiken bzw. begeisterten Kommentaren zu dem Roman, von denen sich manche in Auswahl auch auf der Buchrückseite finden (siehe unten). Mittlerweile gibt es sogar eine Theaterfassung von der Story, zudem auch noch im Schauspiel Essen, meiner Heimatstadt. Alle scheinen das Buch ganz toll zu finden. Für mich hingegen ist dieses Buch ein weiterer Beleg dafür, dass ´gut gemeint´ meistens ´schlecht gemacht´ bedeutet.

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indieautor.com hat Geburtstag! Zwischenbilanz nach zwei Jahren

Heute, am 16. Mai 2017, ist indieautor.com genau zwei Jahre alt geworden! Eine gute Gelegenheit, um eine Zwischenbilanz zu ziehen und zugleich allen neu dazugekommenen Abonnenten und Followern Auskunft darüber zu geben, was dieses Blog ist und sein möchte.

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Vernetzen ist mehr als Werbung machen, oder: Ich like nur, was mir gefällt

Dieser Beitrag ist gewissermaßen ein Zusatz zu dem vorangegangenen Warum sich Autorinnen und Autoren vernetzen sollten, ausgelagert in einen separaten Artikel, um den anderen Beitrag nicht zu überfrachten oder den Schwerpunkt ungewollt zu verlagern.

Ich möchte diesen Beitrag dazu nutzen, meine Haltung gegenüber dem Socializing in den sozialen Medien im Allgemeinen und bei Facebook im Besonderen darzustellen. Wahrscheinlich haben schon viele Leute ähnliche Artikel zu diesem Thema verfasst, aber ich möchte meinen eigenen Standpunkt zu dieser Thematik hier in aller Kürze eigenständig und explizit erläutern. Weiterlesen

Warum sich Autorinnen und Autoren vernetzen sollten

Bevor ich vor bald zwei Jahren mit dem Bloggen begann, gab es in meinem direkten Umfeld niemanden, der ebenfalls literarisch aktiv war – zumindest wusste ich von niemandem. Daran hat sich seitdem Weiterlesen

Philip Krömer: Ymir, oder Aus der Hirnschale der Himmel. Roman

Von homosexuellen Nazis, isländischen Mythen, Mord, Genozid, Wagner, schöner Gestaltung und gutem Stil. Philip Krömers Debütroman gefällt mir.

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Sonja Harter: Weißblende. Roman

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Ein Buch von braunen Vaginas, Fahrten ins Blaue, pinken Pillen, weißen Wänden, Alice und Lolita. Interessante Bilder, überwiegend gelungener Sprachgebrauch. Aber bitte, was will uns die Autorin damit sagen?

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Uli Wittstock: Weißes Rauschen, oder Die sieben Tage von Bardorf. Roman

Ich renne der Zeit hinterher. Der Bloggerpreis „Das Debüt 2016“ ist schon beinahe Schnee von gestern, die Gewinnerin steht schon lange fest, nur die Preisverleihung im April steht noch aus, und erst jetzt veröffentliche ich meine erste Rezension zu einem der fünf Bücher von der Shortlist. Aber man kann sich kaum vorstellen, was hier für Stapel von Büchern herumliegen und -stehen, die entweder auf ihre Rezensionen warten oder sogar erst noch gelesen werden wollen. Und auch sonst hat man ja immer so viel zu tun – viel mehr als alle anderen. Wer kennt das nicht?!

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Beachtliche Worte, No. 8

Das Nachfolgende soll als Kommentar auf diesem Blog zu den momentan zu beobachtenden Entwicklungen in den Ländern der Welt genügen. Alles, was derzeit zu beobachten ist, läuft dem hier Gesagten aber leider zuwider. Ich bin sehr beunruhigt: Ein narzisstisch gestörter Vollidiot verfügt über den Nuklearcode. Weiterlesen

Eine Existenz am Rande der Unmöglichkeit: Schriftsteller sein

Der arme Poet, der Bücherwurm – elende oder doch zumindest spinnerte Charaktere. Kann man vom Schreiben leben? Vielleicht, oft nicht, wenn ja, meistens schlecht. Muss man verrückt sein, sich für ein Leben als Schriftsteller zu entscheiden? Nein, denn man entscheidet sich nicht. Es ist entschieden. Eine Frage der Notwendigkeit. Weiterlesen