Vernetzen ist mehr als Werbung machen, oder: Ich like nur, was mir gefällt

Dieser Beitrag ist gewissermaßen ein Zusatz zu dem vorangegangenen Warum sich Autorinnen und Autoren vernetzen sollten, ausgelagert in einen separaten Artikel, um den anderen Beitrag nicht zu überfrachten oder den Schwerpunkt ungewollt zu verlagern.

Ich möchte diesen Beitrag dazu nutzen, meine Haltung gegenüber dem Socializing in den sozialen Medien im Allgemeinen und bei Facebook im Besonderen darzustellen. Wahrscheinlich haben schon viele Leute ähnliche Artikel zu diesem Thema verfasst, aber ich möchte meinen eigenen Standpunkt zu dieser Thematik hier in aller Kürze eigenständig und explizit erläutern. Weiterlesen

Warum sich Autorinnen und Autoren vernetzen sollten

Bevor ich vor bald zwei Jahren mit dem Bloggen begann, gab es in meinem direkten Umfeld niemanden, der ebenfalls literarisch aktiv war – zumindest wusste ich von niemandem. Daran hat sich seitdem Weiterlesen

Eine Existenz am Rande der Unmöglichkeit: Schriftsteller sein

Der arme Poet, der Bücherwurm – elende oder doch zumindest spinnerte Charaktere. Kann man vom Schreiben leben? Vielleicht, oft nicht, wenn ja, meistens schlecht. Muss man verrückt sein, sich für ein Leben als Schriftsteller zu entscheiden? Nein, denn man entscheidet sich nicht. Es ist entschieden. Eine Frage der Notwendigkeit. Weiterlesen

Der Schund. Ein Beitrag in eigener Sache

Ich möchte – nicht ganz uneigennützig – auf die Veröffentlichung von fünf kleinen eBooks aufmerksam machen. Fünf kleine eBooks, die es in sich haben. Sie haben die Literatur in sich, im wahrsten Sinne des Wortes. Außerdem den Schalk im Nacken. Und einen Hang zu Depression und Melancholie, mit der Tendenz, dem mit dem gebührenden Unernst zu begegnen. Weiterlesen

Die Biobibliographie – die was?!?

Wenn man als Schreibende(r) die ersten Schritte hinaus in den Literaturbetrieb wagt, um beispielsweise einen Literaturpreis zu gewinnen, der einem so sicher ist wie das Amen in der Kirche, wird man vermutlich zum ersten Mal auf diesen Fachjargon stoßen: Biobibliographie. Was soll das denn sein? Weiterlesen

5 Faktoren erfolgreichen Schreibens: 2. Interessanter Stoff

Ein Buch wird nur dann gekauft, wenn sein Inhalt interessant zu sein verspricht. Das ist klar. Doch was ist für wen interessant? – Die Autorin respektive der Autor selbst werden in den meisten Fällen das, was sie da schreiben bzw. geschrieben haben, zumindest halbwegs interessant finden. Soll sich das Buch erfolgreich am Markt positionieren, dürfen sie mit dieser Meinung aber nicht alleine bleiben.

Es geht hier also auch – aber nicht nur – um die Frage nach dem Zielpublikum und Weiterlesen

Arbeitsdisziplin und Schreibroutine: Warum man regelmäßig schreiben sollte

Wenn man freier Autor ist, muss man sich seine Arbeitsstrukturen in der Regel selbst schaffen. Sicher, es gibt hin und wieder vereinbarte Abgabetermine, die den Arbeitsdruck erhöhen, aber man entscheidet letztlich selbst darüber, wann und wie man arbeitet. Insbesondere bei größeren literarischen Projekten, die sich möglicherweise über mehrere Jahre erstrecken, braucht man einen langen Atem und eine gewisse Selbstdisziplin, um die Arbeit zu einem Abschluss zu bringen. Weiterlesen

Wolfgang Koeppen: Die elenden Skribenten. Aufsätze

Offizieller Verlagstext/Klappentext:

Marcel Reich-Ranicki hat die wichtigsten und schönsten Arbeiten Koeppens aus Zeitungen und Zeitschriften ausgewählt und in fünf Gruppen geordnet. Die erste versammelt buchcover_die elenden skribentenAufsätze über Balzac, Flaubert, Zola und Lautréamont, Shelley und Oscar Wilde, Grimmelshausen, Kleist und Chamisso; die zweite Essays und Glossen über Thomas Mann und Döblin, Kafka, Robert Walser und Karl Kraus, Marcel Proust, Hemingway und Henry Miller. Die dritte Gruppe ist den Zeitgenossen gewidmet: Hermann Kesten, Alfred Andersch, Peter Weiss und Horst Krüger. In der letzten Gruppe erzählt Koeppen von seinen ersten Begegnungen mit der Literatur und polemisiert in dem bis heute höchst aktuellen Plädoyer »Die elenden Skribenten« gegen stereotype Vorwürfe gegenüber Schriftstellern.

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Die VG Wort: Ein warmer Geldregen für die schreibende Zunft

Weil mir vor ein paar Tagen der Jahresbericht 2015 der VG Wort ins Haus geflattert ist, möchte ich diesen Anlass nutzen, um diese wunderbare Einrichtung all jenen Autorinnen und Autoren vorzustellen, die vielleicht noch nicht davon gehört haben und nichts wissen von der wunderbaren Möglichkeit, die sich mit einer Mitgliedschaft eröffnet. Weiterlesen

5 Faktoren erfolgreichen Schreibens: 1. Talent und handwerkliches Können

Talent ist ein dehnbarer Begriff

Nicht jedes Werk muss höchsten literarischen Ansprüchen genügen. Die Erwartungen, die seitens der Leserschaft an die Sprache eines Werkes gestellt werden, sind von Genre zu Genre unterschiedlich. Dafür gibt es eben auch verschiedene Genres. Eine Liebesromanze ist kein Bildungsroman, ein Lesedrama ist kein Weiterlesen