Der Literaturbetrieb – lose Gedanken zu einem vagen Gebilde

Was für ein schwammiges Wort: Literaturbetrieb. Was soll das eigentlich sein? Wer gehört dazu, wer nicht? Bin ich schon ein Teil davon und wenn nein, wie komme ich da rein? Möchte ich das überhaupt? Und wenn ja, was muss ich dafür tun? Weiterlesen

Ronja von Rönne: Wir kommen. Roman

Roenne_Wirkommen_05.inddOffizieller Verlagstext/Klappentext:

„Ronja von Rönne wischt das Blau vom Himmel.“ Georg Diez, Der Spiegel

„Maja ist nicht tot. Wenn Maja gestorben wäre, hätte sie mir davor Bescheid gesagt. Solche Dinge haben wir immer abgesprochen.“

Wenn jemand stirbt, zieht man sich schwarze Kleider an und geht zur Beerdigung. Oder man flieht gemeinsam mit seinen drei Beziehungspartnern und einer Schildkröte ans Meer. Nora entscheidet sich für Letzteres. Als ob Polyamorie helfen würde. Als ob Flucht helfen würde. Als ob man den Dämonen der Vergangenheit so einfach entkommt.

„Schnoddrig, überlegen, witzig, respektlos – endlich eine neue Stimme in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur!“ Joachim Lottmann Weiterlesen

Arbeitsdisziplin und Schreibroutine: Warum man regelmäßig schreiben sollte

Wenn man freier Autor ist, muss man sich seine Arbeitsstrukturen in der Regel selbst schaffen. Sicher, es gibt hin und wieder vereinbarte Abgabetermine, die den Arbeitsdruck erhöhen, aber man entscheidet letztlich selbst darüber, wann und wie man arbeitet. Insbesondere bei größeren literarischen Projekten, die sich möglicherweise über mehrere Jahre erstrecken, braucht man einen langen Atem und eine gewisse Selbstdisziplin, um die Arbeit zu einem Abschluss zu bringen. Weiterlesen

Wer will, kann mitmachen: Schreiben mit einem Bachmann-Preisträger

Thomas Lang schreibt einen interaktiven Online-Roman

Wer einem renommierten Schriftsteller beim Schreibprozess auf die Finger gucken möchte, kann dies jetzt beim ehemaligen Bachmann-Preisträger Thomas Lang tun. Und mehr noch: der Leser ist aufgefordert, die Entwicklung der Geschichte mitzugestalten. Heute, am 01.09.2016, ist das Online-Experiment des Münchener Autors gestartet, sechs Monate soll der ganze Spaß dauern. An dessen Ende Weiterlesen

Wolfgang Koeppen: Die elenden Skribenten. Aufsätze

Offizieller Verlagstext/Klappentext:

Marcel Reich-Ranicki hat die wichtigsten und schönsten Arbeiten Koeppens aus Zeitungen und Zeitschriften ausgewählt und in fünf Gruppen geordnet. Die erste versammelt buchcover_die elenden skribentenAufsätze über Balzac, Flaubert, Zola und Lautréamont, Shelley und Oscar Wilde, Grimmelshausen, Kleist und Chamisso; die zweite Essays und Glossen über Thomas Mann und Döblin, Kafka, Robert Walser und Karl Kraus, Marcel Proust, Hemingway und Henry Miller. Die dritte Gruppe ist den Zeitgenossen gewidmet: Hermann Kesten, Alfred Andersch, Peter Weiss und Horst Krüger. In der letzten Gruppe erzählt Koeppen von seinen ersten Begegnungen mit der Literatur und polemisiert in dem bis heute höchst aktuellen Plädoyer »Die elenden Skribenten« gegen stereotype Vorwürfe gegenüber Schriftstellern.

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Selfpublishing: Welches Genre?

Wenn Sie vorwiegend aus finanziellen Gründen schreiben und daher Ihr Schreiben nach den besten Verkaufsaussichten ausrichten möchten, ist für Sie natürlich die Frage danach, welche Bücher am häufigsten gekauft werden, von besonderem Interesse. Weiterlesen

5 Faktoren erfolgreichen Schreibens: 1. Talent und handwerkliches Können

Talent ist ein dehnbarer Begriff

Nicht jedes Werk muss höchsten literarischen Ansprüchen genügen. Die Erwartungen, die seitens der Leserschaft an die Sprache eines Werkes gestellt werden, sind von Genre zu Genre unterschiedlich. Dafür gibt es eben auch verschiedene Genres. Eine Liebesromanze ist kein Bildungsroman, ein Lesedrama ist kein Weiterlesen

Ein Mann steht vor seinem Winter (Gastbeitrag von Matthias Engels)

Weil mir sein Text „Ein Mann steht vor seinem Winter“ so außerordentlich gut gefallen hat, bat ich den Schriftstellerkollegen Matthias Engels, diesen als prosaischen Gastbeitrag auch auf indieautor veröffentlichen zu dürfen. Er hat es mir erlaubt.

Et voilá:

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