Thees Uhlmann: Sophia, der Tod und ich. Roman

Ziemlich enttäuschend fand ich den Debütroman von Thees Uhlmann. Das Buch hat mich vollkommen unberührt zurückgelassen. Auf der Verlagsseite wie auch im Internet wimmelt es nur so von positiven Kritiken bzw. begeisterten Kommentaren zu dem Roman, von denen sich manche in Auswahl auch auf der Buchrückseite finden (siehe unten). Mittlerweile gibt es sogar eine Theaterfassung von der Story, zudem auch noch im Schauspiel Essen, meiner Heimatstadt. Alle scheinen das Buch ganz toll zu finden. Für mich hingegen ist dieses Buch ein weiterer Beleg dafür, dass ´gut gemeint´ meistens ´schlecht gemacht´ bedeutet.

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Philip Krömer: Ymir, oder Aus der Hirnschale der Himmel. Roman

Von homosexuellen Nazis, isländischen Mythen, Mord, Genozid, Wagner, schöner Gestaltung und gutem Stil. Philip Krömers Debütroman gefällt mir.

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Sonja Harter: Weißblende. Roman

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Ein Buch von braunen Vaginas, Fahrten ins Blaue, pinken Pillen, weißen Wänden, Alice und Lolita. Interessante Bilder, überwiegend gelungener Sprachgebrauch. Aber bitte, was will uns die Autorin damit sagen?

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Das Debüt 2016 – Bloggerpreis für Literatur

Viel zu spät, aber gerade noch rechtzeitig vor Jahresende, möchte ich an dieser Stelle kurz informieren über den Bloggerpreis „Das Debüt 2016“, bei dem ich die Ehre und das Vergnügen hatte, ein Mitglied der Bloggerjury zu sein.

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Literaturagenturen: Die Türöffner

Auch in Deutschland ist es mittlerweile beinahe Usus geworden, dass sich Autorinnen und Autoren mit ihren Manuskripten nicht direkt an die Verlage, sondern zunächst an Literaturagenturen wenden. In den USA und in Großbritannien ist das schon lange gängige Praxis. Genau wie bei den Verlagen, gibt es hier solche und solche. Von Literaturagenturen, die im Voraus Gebühren Weiterlesen

Gratis eBook: Unverlangte Manuskripte

Einen der beliebtesten Artikel von indieautor.com, „Unverlangte Manuskripte. Warum Verlage (k)eine Absage erteilen“, gibt es jetzt als kostenloses kleines eBook. Es ist nur 13 Seiten lang, aber einem geschenkten Gaul… Weiterlesen

Ronja von Rönne: Wir kommen. Roman

Roenne_Wirkommen_05.inddOffizieller Verlagstext/Klappentext:

„Ronja von Rönne wischt das Blau vom Himmel.“ Georg Diez, Der Spiegel

„Maja ist nicht tot. Wenn Maja gestorben wäre, hätte sie mir davor Bescheid gesagt. Solche Dinge haben wir immer abgesprochen.“

Wenn jemand stirbt, zieht man sich schwarze Kleider an und geht zur Beerdigung. Oder man flieht gemeinsam mit seinen drei Beziehungspartnern und einer Schildkröte ans Meer. Nora entscheidet sich für Letzteres. Als ob Polyamorie helfen würde. Als ob Flucht helfen würde. Als ob man den Dämonen der Vergangenheit so einfach entkommt.

„Schnoddrig, überlegen, witzig, respektlos – endlich eine neue Stimme in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur!“ Joachim Lottmann Weiterlesen