Thees Uhlmann: Sophia, der Tod und ich. Roman

Ziemlich enttäuschend fand ich den Debütroman von Thees Uhlmann. Das Buch hat mich vollkommen unberührt zurückgelassen. Auf der Verlagsseite wie auch im Internet wimmelt es nur so von positiven Kritiken bzw. begeisterten Kommentaren zu dem Roman, von denen sich manche in Auswahl auch auf der Buchrückseite finden (siehe unten). Mittlerweile gibt es sogar eine Theaterfassung von der Story, zudem auch noch im Schauspiel Essen, meiner Heimatstadt. Alle scheinen das Buch ganz toll zu finden. Für mich hingegen ist dieses Buch ein weiterer Beleg dafür, dass ´gut gemeint´ meistens ´schlecht gemacht´ bedeutet.

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Philip Krömer: Ymir, oder Aus der Hirnschale der Himmel. Roman

Von homosexuellen Nazis, isländischen Mythen, Mord, Genozid, Wagner, schöner Gestaltung und gutem Stil. Philip Krömers Debütroman gefällt mir.

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Sonja Harter: Weißblende. Roman

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Ein Buch von braunen Vaginas, Fahrten ins Blaue, pinken Pillen, weißen Wänden, Alice und Lolita. Interessante Bilder, überwiegend gelungener Sprachgebrauch. Aber bitte, was will uns die Autorin damit sagen?

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Uli Wittstock: Weißes Rauschen, oder Die sieben Tage von Bardorf. Roman

Ich renne der Zeit hinterher. Der Bloggerpreis „Das Debüt 2016“ ist schon beinahe Schnee von gestern, die Gewinnerin steht schon lange fest, nur die Preisverleihung im April steht noch aus, und erst jetzt veröffentliche ich meine erste Rezension zu einem der fünf Bücher von der Shortlist. Aber man kann sich kaum vorstellen, was hier für Stapel von Büchern herumliegen und -stehen, die entweder auf ihre Rezensionen warten oder sogar erst noch gelesen werden wollen. Und auch sonst hat man ja immer so viel zu tun – viel mehr als alle anderen. Wer kennt das nicht?!

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Ronja von Rönne: Wir kommen. Roman

Roenne_Wirkommen_05.inddOffizieller Verlagstext/Klappentext:

„Ronja von Rönne wischt das Blau vom Himmel.“ Georg Diez, Der Spiegel

„Maja ist nicht tot. Wenn Maja gestorben wäre, hätte sie mir davor Bescheid gesagt. Solche Dinge haben wir immer abgesprochen.“

Wenn jemand stirbt, zieht man sich schwarze Kleider an und geht zur Beerdigung. Oder man flieht gemeinsam mit seinen drei Beziehungspartnern und einer Schildkröte ans Meer. Nora entscheidet sich für Letzteres. Als ob Polyamorie helfen würde. Als ob Flucht helfen würde. Als ob man den Dämonen der Vergangenheit so einfach entkommt.

„Schnoddrig, überlegen, witzig, respektlos – endlich eine neue Stimme in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur!“ Joachim Lottmann Weiterlesen